Dienstag, 15. März 2016

Rezension "Das Plagiat"


" Das Leben des Verlagsangestellten Christopher ändert sich schlagartig, als ein junger Schriftsteller sein Manuskript einreicht. Dieses ist zwar mehr als erfolgversprechend, doch allmählich wird klar, dass mit seinem Verfasser irgendetwas nicht zu stimmen scheint. 
Hin- und hergerissen zwischen infamen Lügen und der vermeintlichen Wahrheit, und als hätte Christopher mit all dem nicht schon genug zu tun, klopft auch noch die Vergangenheit an seine Tür. 
Sein Leben, wie er es bisher kannte, steht völlig Kopf. Plötzlich sieht er sich zwischen den Stühlen: Sein ungeduldiger Vorgesetzter, der unverhoffte Schützling, eine verflossene Liebe. Letzten Endes muss Christopher feststellen, dass er sich zu lange selbst im Weg gestanden hat."

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht!! Es ist in schwarz und weiß gehalten, was sehr ungewöhnlich für ein Cover ist, allerdings auch sehr reizvoll. Durch die Anonymität des Mannes hat es mich fast schon aufgefordert dieses Buch zu lesen, um mehr über die abgebildete Hauptperson zu erfahren.
Sehr vielversprechend ist auch die Handlung des Romanes, indem es um einen jungen Verlagsangestellten, namens Christopher geht, der durch ein Buch eines jungen Autors einen kompletten Lebenswandel vollzieht. Daniel Möller hat mich in ein ungeordnetes und chaotisches Leben eines jungen Mannes mitgenommen, der nur noch für die Arbeit lebt. Ich konnte mich sehr gut mit dieser Hauptperson identifizieren, weil auch ich teilweise sehr chaotisch bin und ich die Gedankengänge von Christopher sehr gut nachvollziehen konnte. Leider ist die Story an manchen Stellen langatmig, aber sobald man diese "Hürden" gemeistert hat wird man wieder belohnt. Bewundernswert ist es, dass Daniel Möller es geschafft hat den Roman wie einen Kriminalroman zu gestalten,sodass ich oftmals mitgefiebert habe und gehofft habe, dass sich alles zum Guten wenden wird.
Stilistisch gesehen ist Daniel Möller in großen Teilen des Buches sehr gewandt, dadurch wirkt es sehr angenehm und lädt zum lesen ein. Jedoch waren teilweise die Beschreibungen zu ausführlich mit vielen Satzstrukturwiederholungen, wodurch der Roman dann leider eher ermüdend wirkte. Ich würde es auch besser finden, wenn die Gespräche der Personen in den Kontekt eingebettet werden würden, dadurch wäre ein schönerer und leichterer Lesefluss gewährleistet.
Ich bin der Meinung, dass dieses Buch es auf jeden Fall verdient hat gelesen zu werden. Allerdings würde ich es nicht jedem "Lesetypen" empfehlen, da es keine fantasievolle Handlungen, wie bei anderen Büchern enthält. Es ist ein schönes Vorbildbbuch, welches eine gewisse Moral ausstrahlt: 
Es ist nie zu spät sein Leben zu ändern.

Vielen lieben Dank lieber Daniel, dass ich dieses Buch lesen durfte! :)


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