Montag, 30. Mai 2016

Vampriparty - Buchvorstellung "WG mit Biss"

Heute macht die Vampirparty bei mir Halt und ich stelle euch den Debüt-Roman "WG mit Biss - Der etwas andere Vampirroman" von Vanessa Carduie vor. Dabei handelt es sich um den Auftakt ihrer "Schattenseiten"-Trilogie. Viel Spaß!

Allgemeine Informationen zum Buch:
  • Titel: "WG mit Biss - Der etwas andere Vampirroman"
  • Autor: Vanessa Carduie
  • Format:  Taschenbuch    /    Ebook
  • Preis:      10,99€             /     2,99€
  • Seiten: 500
Klapptext:

Was würdest du tun, wenn du gezwungen bist, deinem alten Leben den Rücken zu kehren? Wenn eine einzige Nacht plötzlich alles auf den Kopf stellt? Wenn dunkle Geheimnisse ans Licht kommen und deine Feinde in den Schatten lauern? Was, wenn aus Freundschaft plötzlich Liebe wird? Wirst du den nächsten Schritt wagen oder dich in dein altes, ruhiges Leben flüchten? Wirst du für deine Liebe kämpfen - Gegen alle Vernunft und gesellschaftlichen Konventionen? Ist Liebe zwischen einem Vampir und einer Werwölfin möglich? Oder wird sie von der alten Feindschaft zerstört? Bist du bereit, alle Konsequenzen zu tragen? 



Zwei Kulturen treffen aufeinander ...

Die Autorin führt uns wie der Titel schon verrät in eine vampirische Atmosphäre. Oder ist da noch mehr als auf den ersten Blick scheint?


     Die Vampire
 - sterben bei Sonnenlicht
- übernatürlich stark und schnell
- brauchen Blut zum Überleben
- nicht alle Gerüchte sind wahr (Knoblauch-Mythos)
- sie altern nicht
-suchen die Einsamkeit aus Angst, die Geliebten
sterben zu sehen
- unterliegen den Regeln des Vampirrates
verstecken sich vor den Menschen



             

Die Werwölfe
- können sich frei unter den Menschen bewegen
- unterliegen der Macht des Vollmonds
- können sich in Wäldern austoben
- müssen mit ihrer wölfischen Seite im Einklang leben
- leben in Rudeln
- unterliegen der Hierarchie im Rudel
- Meister der Anpassung
- leben nicht gern allein durch großes Bedürfnis nach menschlicher Nähe
- mögen keine engen Räume
- leben länger als Menschen aber sind nicht unsterblich





"WG mit Biss" zeigt uns durch fantastische Wesen unter anderem die Fehler unserer Gesellschaft auf, denn Werwölfe und Vampire sind gezwungen, sich vor den Menschen zu verstecken. Grund dafür ist die Intoleranz in unseren Reihen. Da wird uns nicht mal selbst gegenseitig tolerieren können, ist es für übernatürliche Wesen eine Unmöglichkeit, sich der Menschheit zu offenbaren. Durch den technischen Fortschritt wird es immer schwerer für Werwölfe, Vampire und Hexen unentdeckt zu bleiben sodass sie näher zusammenrücken müssen. Dies kostet den Vertretern der verschiedenen Kulturen große Kraft, da es viele vergangenheitsbedingte Vorurteile zu überwinden gilt.

Wo spielt die Handlung?

Wir begleiten Fabian durch Vanessas Heimatstadt Dresden im schönen Sachsen.
Da Vanessas persönliche Erfahrungen in ihren Debütroman eingeflossen sind, beglückt sie uns mit detailierten Ortsbeschreibungen, die einem das Gefühl geben, die Semperoper, die Frauenkirche und den Zwinger direkt auf der gegenüberlegenden Straßenseite zu sehen während man als Fabian durch Dresden streift.




Wen lernen wir kennen?

Fabian:

Fabian ist ein 221 Jahre alter Vampir und wohnt im Hausmannsturm des Dresdner Residenzschlosses. Er bewundert Dresden seit Jahren Tag ein Tag aus. Durch sein Vampirdasein ist er gezwungen, sich immerzu an die Menschen anzupassen zum Beispiel durch wechselnde Nachnamen, da Vampire nicht altern. Durch die Entwicklung der Menschheit ist es ihm nicht mehr möglich, unentdeckt im Turm zu bleiben und sucht nun eine WG, da für einen Vampir auf Grund der Nachtaktivität vieles schwieriger ist. Fabian ist nicht der böse Vampir, denn man sich zuerst vorstellen. Er ist ein guter Vampir, denn ihm liegt viel an den Menschen. Trotz dass er sich von ihnen ernähren muss, behandelt er sie gut und sorgt für ihre Unversehrtheit nach einem Biss. Genauso wenig ernährt er sich von Kindern, Schwangeren oder älteren Menschen. Fabian ist technisch sehr begabt,denn er arbeitet unter anderem als Hacker. Des weiteren ist er als nächtlicher Stadtführer tätig, was ihm sein großes Wissen ermöglicht.

Er wird als großer, schlanker Mann mit kurzen, braunen Haaren beschrieben. So stell ich ihn mir vor :)

Erika:

Die junge Biologie-Studentin ist eine lebenslustiger Wirbelwind und ein geborener Werwolf.
Sie ist ein sehr direkter  Mensch, was sie sehr temperamentvoll wirken lässt. Ihre Kontaktfreudigkeit sorgt dafür,  dass sie sehr aufgeschlossen ist, was auch dazu führte, dass sie sich mit dem Vampir Fabian anfreundete. Sie hat eine hohe Position in ihrem Rudel inne und sie so manchen Mann klein macht. Sie erkämpfte sich ihre Freiheit sowie Unabhängigkeit, indem sie sich einem anderen Rudel als ihre Eltern anschloss. Erika ist gerne unter Menschen durch ihre Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Genauso sehr ist sie ein Fan von Schuhen und ein ziemlicher Morgenmuffel.

Erika wird als hübsche junge Frau mit blonden, gelockten Haaren und einem süßen Schmollmund beschrieben. So kann man sie sich vorstellen!

weitere Figuren:

Valeria: Sie ist eine junge Hexe, die bereits sehr schlechte Erfahrungen mit Vampiren gemacht hat. Valeria ist eine sehr mächtige Hexe und lernt Fabian und Erika durch einen gemeinsamen Freund kennen. Sie unterstützt die beiden und findet dadurch zwei sehr gute Freunde, nachdem sie ihre Ängste überwindet. Auch sie wird von Einsamkeit erdrückt, denn sie kann kaum mit jemand anderem über ihr Hexendasein sprechen.

Konstantin: Der sehr mächtige Vampir ist als Vollstrecker tätig. Das bedeutet, er sorgt im Namen des Rates für Recht und Ordnung. Dieser Beruf ist mit sehr viel Macht verbunden, aber auch sehr viel Einsamkeit, da sie auch innerhalb ihrer eigenen Art gefürchtet werden. Konstantin hat bereits sehr viel in seinem Beruf erlebt und viele schreckliche Dinge gesehen, die auch ihn nicht kalt lassen.


Die Autorin

Vanessa Carduie wurde 1988 in der sächsischen Hauptstadt Dresden geboren und war bereits in Kindertagen von Geschichten fasziniert. Sie hat einen Masterabschluss in Biologie und pflegt nebenbei ihre Leidenschaft, Geschichten zu verfassen. Ihre Geschichten sind eine Mischung aus Liebesroman, Krimi und Fantasy. Vanessa geht für ihre Geschichten jeden erdenklichen Weg, um ihre Leser auf verschiedene Weise zu begeistern.

Hier kommt ihr zu ihrer Facebookseite: Facebook - Vanessa Carduie



Unsere Party im Überblick:






Schaut auch bei den anderen vorbei und habt Spaß bei unserer Vampirparty!



Freitag, 27. Mai 2016

Zeig, was in dir steckt ...

Mit dem heutigen Post möchte ich euch ein mehr als überzeugendes Buch und die sehr nette Autorin des Werkes vorstellen. 



Meine Rezension zum Buch

Klapptext:
Jorana ist Prinzessin auf Mawuria, der Insel der Schatten. Sie führt ein freies und unbeschwertes Leben fernab der Aristokratie. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als Jorana von ihrer Stiefmutter an den Hof des Glaspalastes gerufen wird, um ihre Schuld bei der Schattengöttin zu begleichen. Die jungen Fürsten der Insel sollen um ihre Gunst kämpfen und Jorana ihrer Pflicht als zukünftige Königin des Landes nachkommen. Als die Schattenspiele beginnen, ist sie bereit, selbst anzutreten, um sich ihre Freiheit zu erhalten. Ein Plan, der jedoch auch den dunklen Mächten von Mawuria zuspielt.  Schattensplitter ist der erste von zwei Bänden über die Geschichte von Prinzessin Jorana auf der Schatteninsel. Bei der Insel Mawuria handelt es sich um eine rein fantastische Welt, in der moderne Entwicklungen mit einigen aus vergangenen Zeiten kombiniert wurden. Die Entwicklungsprozesse in unserem Universum haben keinen Bezug zur Schattenwelt. In diesem Sinne wünsche ich allen Gästen ein ganz besonderes Reisevergnügen!

Cover:
"Schattensplitter" wurde vor kurzem neu eingekleidet. Ein tolles Cover ziert jetzt die wundervolle Geschichte. 
Ich finde es sehr eindrucksvoll! Vor allem das Spiel mit dem Licht im Hintergrund gefällt mir richtig gut und bewirkt eine mysteriöse Stimmung. Die Frau im Vordergrund passt für mich sehr gut zur Geschichte, denn auch Jorana ist eine starke und sehr eindrucksvolle Persönlichkeit.

Inhalt: 
Die Geschichte der Schattenspiele. Ein geheimnisvolles Abkommen. Bündnisse und Intrigen. Eine wahre Freundschaft.

All das findet man in diesem Buch!
Einfach der Wahnsinn, kann ich da nur sagen! Die Geschichte der jungen Prinzessin fesselt einen von Anfang an. Es gibt keinen einzigen Moment, in dem das Buch an Spannung verliert, denn Katharina Groth schafft es, denn Leser mit einer Vielzahl an überraschenden Wendungen bis zum Schlusswort mitzureißen. 
Und selbst danach fühlt man sich noch hibbelig, denn Joranas Schicksal lässt einen einfach nicht los. 
Schon zu Anfang begegnen wir vielen Personen, die wir durch verschiedene Sichtweisen kennenlernen. Diese Wechsel ermöglichen dem Leser beeindruckendes Hintergrundwissen, was mit nur einer Sichtweise gar nicht möglich gewesen wäre. Anfangs tappt man noch ziemlich im Dunkeln, wie denn all das Geschehene zusammenhängt, doch man fiebert pausenlos mit und will immer immer mehr wissen. Im Verlauf des Buches werden alle Handlungsstränge in Einklang gebracht sodass dem Leser immer mehr ein Licht aufgeht. Und dabei handelt es sich ganz sicher nicht um Fakten, die man vorhersehen konnte: Nein! Ich erlebte mit "Schattensplitter" viele Momente in denen ich dachte: "Oh mein Gott, ist das echt wahr?!", "Meine Fresse, das kann  nicht sein!" oder "Das hätte ich nie gedacht!"
Ihr denkt, ich übertreibe? Nein, keineswegs. Selten habe ich eine überzeugendere Geschichte gelesen! Trotz dass Katharina Groth erst seit 2014 in den Genres ScienceFiction/Thriller/Romance/Dystopie veröffentlicht, gehört sie für mich jetzt schon zu den "ganz Großen", denn Joranas Geschichte ist einfach grandios. 

Stil:
Nicht nur der Inhalt überzeugt, sondern auch der Schreibstil der Autorin verleiht "Schattensplitter" einen Schwung. Katharina Groth legt einen Stil an den Tag, der einfach mitreißt. Man findet hier ein tolles Verhältnis von Detailbeschreibung aber auch dem Gefühl für die fortschreitende Handlung. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Charaktere:
Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen in dieser Geschichte aufeinander. Ich möchte gar nicht so viel vorneweg greifen, da ihr die Charaktere einfach kennenlernen müsst. Sie sind in ihren Persönlichkeiten so unterschiedlich, doch hat alles irgendwo seine Gründe, die mit wachsendem Hintergrund wissen immer besser zu erklären sind. 
Vor allem die Hauptpersonen Jorana, Matthis, Geral und Serena waren für mich jeder auf seine Weise faszinierend. Jorana ist eine beeindruckende Person, denn sie zeigt, dass eine Prinzessin nicht immer so sein muss, wie das Klischeebild uns vermittelt. Sie ist für mich eine wahre Prinzessin mit einem starken Herz und einem unbändigen Willen, der sie total liebenswert macht. 
Geral war für mich die beeindruckendste Person, denn er macht von allen ganz klar die größte Entwicklung durch und es ist toll, das mitzuerleben. Serena und ihre Grausamkeit lernt man schnell kennen und man fürchtet sich glatt schon selbst vor ihr. Ihr Glaube ist unerschütterlich und treibt sie an, auch weit über manche Grenzen hinaus. Matthis ist für mich ein geheimnisvoller Charakter, denn er ist jemand, den man nicht einschätzen kann. Er ist irgendwo genauso Egoist wie treuer Freund und engagierter Mann. Eine ebenso faszinierende Figur, über die man einfach immer mehr wissen will, um sie zu verstehen.

Fazit: 
Kauft dieses Buch!!! Das ist für jeden Fantasy-Fan ein "Must-Have", denn es überzeugt in jeder Hinsicht! Das merkt man schon daran, dass ich in den Momenten, wo ich es nicht lesen konnte, immerzu an die Zeit gedacht habe, wo ich endlich weiterlesen kann. Ich kann den zweiten Teil gar nicht erwarten! Mich hat diese Buch so unglaublich sehr fasziniert, dass ich es nicht übers Herz bringe, es nur auf dem Reader zu haben. Bald steht es hoffentlich in meinem Regal, genauso wie der zweite Teil. Grandios!!!

Meine Bewertung:



Autorenvorstellung

Grundsätzliches: 
Mein Name ist Katharina Groth und ich bin im Jahr 1987 im südlichen Teil von Niedersachsen geboren. Ich veröffentliche im Genre Fantasy/Science Ficiton/Dystopie. Inzwischen kann ich von meinen Büchern leben, was jeden Tag wieder eine Bereicherung und das größte Glück für mich ist. 

Über meine Schulzeit/Ausbildung/Beruf:
Bereits in der Schulzeit lagen meine Stärken in den Fächern Deutsch/Deutsch-Grammatik/Deutsch-Theater. Schreiben war immer etwas, was mir besonders leicht von der Hand ging. Da wo ich in Mathe bei der Flächenberechnung scheiterte und sich mir zwischen Zahlen, Konstanten und Brüchen einfach keine Logik offenbaren wollte, war ich in der deutschen Sprache einfach zu Hause. Mein Wunsch war es bereits als Kind, Journalistin zu werden. Eine Idee, die ich recht schnell verwarf, als ich mitbekam, dass meine Talente nicht unbedingt darin liegen mich kurzzufassen oder bei den Fakten zu bleiben. Irgendwie brachten meine Zeitungsberichte immer mehr Spannung und Inhalt mit, als es eigentlich der Fall sein sollte. (Vielleicht wäre ich bei dem einen oder anderen Klatschblatt auch nicht schlecht aufgehoben gewesen) 
Also war es das leider nicht und ich musste mich neu orientieren, wusste mit meiner Schreiberei leider nicht recht etwas anzufangen. Der Beruf des Autors schien mir hochgegriffen und mit 16 Jahren doch noch sehr weit entfernt. Also tat ich das, was meine Eltern mir rieten und machte eine Ausbildung. Das Schreiben blieb auch während meines beruflichen Werdegangs immer ein Teil von mir, genau wie das Lesen. Es hat eine Weile gedauert, aber schließlich merkte ich, dass das, was ich mache, mir zwar Freude bereitet, mich aber nicht ausfüllt. Also veröffentlichte ich meinen ersten Roman und das Schreiben nahm einen immer größeren Platz in meinem Leben ein. Schreiben zu dürfen war nicht bloß ein Ausgleich, sondern einfach etwas was mich glücklich machte und dank der Veröffentlichung hatte es auf einmal auch ein Ziel: Ich wollte vom Schreiben leben.

Über das Schreiben:
Als Kind habe ich bei meiner Mutter schon erlebt, wie sie viele ihrer Erlebnisse in Worte bannte und so spannende Kurzgeschichten aus eben dem machte, was das Leben so vorgab. Ich selbst machte meine ersten Schreibversuche auf einer elektrischen Schreibmaschine. Romananfänge waren schnell geschrieben, doch damals ging es natürlich nicht über 3-4 Seiten hinaus. Dennoch war ich stolz auf meine Werke. Später wich meine Schreibmaschine dann meinem ersten PC und auch da schrieb ich, was mir in den Sinn kam. Ich steigerte mich auf 30-40 PC-Seiten, doch auch dann verließ mich schnell die Lust. 
Meinen ersten richtigen Roman schrieb ich 2012 und als ich nach 120 Seiten das kleine aber feine Wort »Ende« schrieb, war ich stolzer denn je. Natürlich hatte dieser Roman noch alle Kinderkrankheiten, die eine Geschichte so haben kann. 
Im Rahmen des NaNoWriMo (National Novel Writing Month) schrieb ich dann meine nächste Geschichte und vollendete sie abermals. Dennoch war ich damals von der Veröffentlichung noch weit entfernt. Erst in einem Schriftstellerforum rückte dieser Schritt näher. 

Über die Veröffentlichung:
2013 zog ich eine Veröffentlichung meiner Geschichten zum ersten Mal in Betracht. Ich machte mich schlau über Verlage, das Schreiben eines Exposes und stieß letztendlich auf die Selbstveröffentlichung. Mir gefiel die Eigenständigkeit und Entscheidungsfreiheit dieser Möglichkeit. Also verglich ich die Anbieter und entschied mich letztendlich für Amazon.
Es folgte ein ausführliches Lektorat, bei dem ich viel lernen durfte, ein professionelles Cover und anschließend 2014 die endgültige Veröffentlichung meines ersten Centro-Romans. Doch das sollte nur der Anfang sein:

Meine Werke: 


1) Die "Centro"-Trilogie:



2) Dazugehörige Kurzgeschichte:



3) "Beehive"-Reihe: 

4) Kurzgeschichten:

  • Bloody Qindie präsentiert: Dunkle Seelen: Halloween-special – Blutseuce 
  • Apokalyptische Weihnachten – 6 Kurzgeschichten




Und ich hoffe, dass noch viele dazukommen. Ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich schreiben und mich auf diese Art verwirklichen darf. Es ist etwas Besonderes und ich bin sicher, dass wird es auch immer bleiben. 
Ich hoffe, das konnte euch einen kleinen Einblick geben wie ich zum Schreiben gekommen bin. Es tut mir leid, aber mich kurzzufassen, fällt mir immer noch schwer. :-D 


Alles Liebe, Katharina 

Donnerstag, 26. Mai 2016

Rezension - "Better Life - Ausgelöscht"

Heute habe ich eine Rezension eines Drachenmondschatzes für euch: "Better Life - Ausgelöscht" von Lillith Korn.

Klapptext:
Zoe entwickelt ein Programm, mit dessen Hilfe Erinnerungen gelöscht und ganze Persönlichkeiten neu programmiert werden können. Es soll dazu dienen, traumatisierten Menschen das Leben zu erleichtern. Doch Better Life nutzt Zoes neues Programm für eigene Zwecke. Erst als sie Paul begegnet, wird ihr das gesamte Ausmaß der Katastrophe klar. Doch da ist es schon zu spät ... Gibt es noch eine Möglichkeit diesen Alptraum zu stoppen? "Better Life - Ausgelöscht" ist der Auftakt eines spannenden Dystopie-Zweiteilers. Inklusive der Kurzgeschichte "Paul!

Cover:
Die Gestaltung des Covers ist wie immer beim Drachenmondverlag total beeindruckend.
Der Zahlencode im Hintergrund passt super zum Inhalt und wirkt sehr anziehend im Bücherregal, da es doch etwas Besonderes ist. Durch die knalligen Farbtöne wird das unterstützt und somit schreit allein schon das Cover "Kauf mich!".

Inhalt:
Die Idee hinter dem Unternehmen "Better Life" finde ich total faszinierend. "Erleben sie 10 Jahre in Saus und Braus!"
Dass man dafür seinen Körper gibt, wird für manche in ihrer Verzweiflung schnell zur Nebensache.
Der Leser trifft auf die junge Frau Dr. Zoe Fink, eine Neuroinformatikerin, die das Programm für "Better Life" entwickelte. Doch als sie herausfindet, wozu es tatsächlich verwendet wird, setzt sie alles daran, schreckliche Konsequenzen zu verhindern. Dies versucht sie mit dem männlichen Protagonisten Paul, der nun die Folgen der Annahme des Angebots durchlebt.
Die Geschichte ist sehr faszinierend, denn man erfährt einen enormen technischen Einblick, der jedoch einfach und verständlich erklärt wird, sodass man auch ohne großes Vorwissen sehr gut mitkommt.
Bis zum Ende wächst die Spannung immer mehr. Man muss unbedingt wissen, was passiert und wird so gut wie jedes Mal überrascht. Und diese Wendungen schocken einen nicht gerade selten.

Charaktere:
Zoe und Paul bzw. Marvin als Protagonisten werden einem von Seite zu Seite sympathischer. In Bezug auf die Charaktere geht Lillith Korn nicht allzu besonders in die Tiefe, doch man kann sich im Verlauf des Buches gut mit ihnen anfreunden.
Dies wurde durch die wechselnde Sichtweise unterstützt, da man sich dadurch besser in die Figuren hineinversetzen konnte und ein größeres Verständnis für den Gesamtverlauf der Geschichte möglich war.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in Zoe hineinzuversetzen, was mir den Anfang etwas erschwert hatte, doch mit dem Willen, zu lesen, konnte ich mich immer besser ins Buch hineinlesen.

Schreibstil:
Lillith Korns Schreibstil ist sehr spannend. Die technischen Details werden super erklärt, was der Geschichte sehr gut tut, da man weiter ausholen konnte. Er liest sich sehr fließend und zieht den Leser somit mit.

Fazit:
"Better Life - Ausgelöscht"  ist ein super Auftakt der zweiteiligen Dystopie. Es gewährt uns auf einfache Weise einen Einblick in einen sehr interessanten und wichtigen Bereich. Der Hintergrund der Firma "Better Life" ist nämlich gar nicht so weit hergeholt, denn mit der fortschreitenden Entwicklung unserer Technik, fällt es einem nicht sonderlich schwer, sich das wirklich vorzustellen.
Ich bin gespannt auf den zweiten Teil! Denn der Cliffhanger im Ersten sorgt für enorme Neugierde.

Meine Bewertung:


Ihr seid neugierig geworden? Dann holt es euch hier:Amazon - Better Life 1
Ihr könnt es jedoch auch über den folgenden Link signiert beim Verlag bestellen: Drachenmondverlag - Better Life 1

Donnerstag, 19. Mai 2016

Was bedeutet euch das Lesen?

Es ist so viel mehr als nur ein Buch. Es sind Portale in andere Welten. Es sind Zauber, die uns zu anderen Personen machen.
Wir können uns in Geschichten hinein träumen. Das schaffen gute Bücher schon mit wenigen Worten. Egal wohin man geht, ein Buch ist immer dabei, selbst wenn man weiß, dass man nicht zum lesen kommt. Es gibt so viele Bücher auf der Welt, doch wir haben nicht für jedes Zeit. Wir können nur versuchen, jedem Buch, dem wir begeg
nen, eine Chance zu geben und uns entführen zu lassen. Wenn ich sage, ich besitze fast 300 Bücher, dann schauen mich manche an, als wäre ich verrückt. Und ich denke nur: das sind noch viel zu wenig. Ist es verrückt, dass ich das denke? Ist es verrückt, dass ich immer ein Buch dabei haben will? Ist es verrückt, dass ich an Mängelexemplaren nicht vorbei gehen kann, weil ich denke, dass auch sie ein Zuhause verdienen?
Nein, denn ich liebe einfach Bücher. Egal ob groß oder klein, dick oder dünn, Stempel oder nicht. Ich liebe jedes von ihnen.


Dienstag, 17. Mai 2016

"Kochen für Seelenverwandte"

"Kochen für Seelenverwandte?"

Heute möchte ich euch das Buch "Kochen für Seelenverwandte" von Vivien Kesten und die Autorin selbst vorstellen!

Meine Rezension zum Buch


Klapptext:
Nach einer weiteren gescheiterten Beziehung hat Lou die Nase voll von Männern. Warum nur taucht gerade jetzt dieser unglaublich gut aussehende, neue Nachbar auf? Warum flirtet Morgan so offensichtlich mit ihr und was hat es mit dem Knistern, zwischen ihnen, auf sich? Welches Geheimnis verbirgt er vor ihr und was hat das alles mit einer ominösen Prophezeiung zu tun?
Finde es zusammen mit Lou heraus!


Cover:
Die Gestaltung des Buches ist für mich in diesem Fall durchaus ansehnlich aber nicht beeindruckend. Es verrät nicht viel über das Geschehen, was es aber auf gewisse Weise spannend macht und den Leser wirklich im Dunkeln tappen lässt über das Geheimnis um Malou.

Inhalt:
Die Geschichte ist für jeden etwas, der mit Lou ein kleines Abenteuer erleben will. Vivien Kesten hat eine schöne Geschichte aufgebaut, die es sich zu lesen lohnt. Ist man erstmal drin und die Seitenzahl schon deutlich fortgeschritten, ist zwar zu erahnen, wie die Zukunft aussieht jedoch bleibt es ein schönes kleines Erlebnis für zwischendurch. Die plötzliche Wendung in Lous Leben, verkörpert durch den atemberaubenden Morgan, hält anfangs noch Überraschungen und Witz bereit, die einen nicht gerade selten zum Schmunzeln bringen. Als es jedoch tiefer ins geheimnisvolle Geschehen um die Prophezeiung geht verliert sich das ein bisschen, da das meiste wie für den Leser voraussehbar ist. Jedoch ist die Geschichte mit Liebe geschrieben und der Leser kann sich gut in das Geschehen hineinversetzen und erlebt ein kleines aber nicht neues Abenteuer.

Charaktere:
Am liebsten hat mich die Protagonistin Lou für sich eingenommen, da sie für mich die authentischste Person war. Lou verfällt trotz ihrem Pech mit den Männern erneut der Liebe und zeigt für mich so toll, wie die Liebe uns den Kopf verdrehen kann und die Röte ins Gesicht treibt. Man konnte sich in Lou wunderbar hineinversetzen, da sie eine ganz normale junge Frau ist. Ihr Beruf hat eine Bücherfreak wie mich gleich fasziniert und sie mir noch sympathischer gemacht. Ihre innere Stärke kommt mit dem Geheimnis ihrer Herkunft besonders hervor und reißt den Leser mit.
Morgan war für mich wie ein Traum. Er ist die Nettigkeit und Liebe in Person und hat ihm etwas Wahrhaftigkeit genommen, da er zu perfekt scheint, um wahr zu sein. Die Liebe der beiden wirkt traumhaft und macht einem als Leser geradezu Hoffnung, dass die wahre Liebe existiert. Das ist der Autorin super gelungen. Jedoch ist es durch diese enorme Perfektion Morgans gegen Ende etwas verloren gegangen.
Von den Nebenpersonen hat es mir auch Joran angetan. Die kurzen Einblicke in seine Gedanken wurden zu guten Zeitpunkten gewählt und haben es einem so ermöglicht, auch mal einen Nebencharakter besser zu verstehen.

Schreibstil:
Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Es sind ausreichend Details eingebaut worden und man kommt schnell ins Geschehen. Es ist weder hochkompliziert noch zu einfach gehalten und für mäßige Leseratten, die aber dem Fantasy-Genre verfallen sind, perfekt, denn Vivien Kesten hat alles nötige in die Geschichte hineingesteckt ohne einen großen Wälzer daraus machen zu müssen.

Fazit:
Mir hat es wirklich Spaß gemacht, das Buch von Vivien Kesten zu lesen, denn es ließ sich wirklich gut lesen vom Stil her und hatte eine tolle Protagonistin zu bieten, die den Leser mitzieht. Ich finde es perfekt, für Fantasy-Fans, die keine großen Wälzer mögen. Es ist eine für das Genre typische Geschichte, die jedoch wirklich eine sehr angenehme Stimmung nach Beenden des Buches hinterlässt. Man könnte sagen, es ist Balsam für die Seele.



Autorenvorstellung


Mein Name ist Vivien Kesten und ich bin im April 1990 geboren.

Bereits seit frühester Kindheit interessiere ich mich für Bücher. Am Anfang habe ich sie mir noch von meiner Mutter vorlesen lassen, doch das änderte sich sobald ich in die Schule kam.
Von Beginn an war ich fasziniert vom geschriebenen Wort. Am meisten begeisterten mich Fantasyromane. Doch auch der ein oder andere Roman oder Humoristisches findet sich in meinem Bücherregal.


Erste Erfahrungen als Autor sammelte ich 2009. Damals war ich in einem Internetforum für Lyrik unterwegs, dort startete dann das Projekt "Kinder visualisieren für Kinder" bei dem ich mich, als jüngste Autorin, beteiligen durfte. Das Buch dazu heißt "Karussell der Träume" und ist seit 2010 im Handel erhältlich. Dort sammelten die beteiligten Autoren Gedichte und kleine Geschichten für Kinder im Vorschulalter.

Bereits damals, hatte ich den Traum, irgendwann mal ein Buch in den Händen zu halten, dass nur von mir ist. Bis es allerdings soweit war, sollte noch einige Zeit vergehen.

In der Zwischenzeit lernte ich meinen Mann kennen und bekam 2013 einen Sohn. Doch selbst in dieser Zeit schrieb ich immer wieder, hauptsächlich Gedichte.

Im März 2016 war es dann soweit, endlich entschied ich mich, es zu wagen ein Buch zu veröffentlichen. Ich veröffentlichte meinen Gedichtband "Liebe und andere Risiken", dadurch lernte ich, wie es funktionierte im Selbstverlag zu veröffentlichen und entdeckte die vielen Möglichkeiten die man als Autor heutzutage hat. Nachdem ich festgestellt hatte, dass es nicht mehr nötig ist, einen Verlag zu überreden, dein Buch herauszubringen wurde vieles einfacher.

Endlich hatte ich den Mut und entwickelte den Ehrgeiz ein "richtiges" Buch zu schreiben. Doch noch fehlte mir die passende Idee.

Eines Nachts dann hatte ich einen Traum, der mich einfach nicht mehr los ließ. Über zwei Wochen behielt ich diesen Traum in meinem Kopf, bevor ich anfing ihn nieder zu schreiben. So entstand "Kochen für Seelenverwandte: Morgan und Lou". Anfangs hatte ich noch Probleme mit dem Titel, der entstand erst durch lange Überlegungen, kurz vor Beendigung des Manuskriptes.

Ich war wahnsinnig stolz, als ich endlich mein erstes richtiges Buch in den Händen halten konnte. Natürlich ist man, ohne Verlag, für alles selbst verantwortlich: Geschichte, Cover und Rechtschreibfehler ;)

Vor ein paar Tagen habe ich begonnen eine neue Geschichte zu schreiben und bin schon sehr gespannt wie sich alles entwickelt. Ich versuche mich mal an einem ganz neuen Genre und freue mich schon jetzt auf das Endergebnis.



Hoffentlich war meine kleine Geschichte aufschlussreich und interessant für euch. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich natürlich gern auf meiner Facebook-Seite anschreiben.




Alles Liebe und viele gute Bücher wünscht euch

Vivien Kesten


Ich hoffe, meine erste richtige Autorenvorstellung hat euch gefallen!
Vielen Dank an Vivien Kesten für die tolle Zusammenarbeit :) Ich bin gespannt auf dein neues Buch!

Montag, 16. Mai 2016

Rezension zu "Seelenblau" - Manu Brandt


Heute möchte ich euch ein wirklich tolles Buch vorstellen, dass ihr einfach gelesen haben müsst!
"Seelenblau" von Manuela Brandt

von Manuela Brandt


Klapptext:
"In wenigen Monaten wird sie ihren Freund Thomas heiraten. Doch Mia, die erst zwanzig Jahre alt ist, bekommt Zweifel, ob sie diesen Schritt wirklich machen möchte. Zudem hat sie plötzlich diese seltsamen Träume, in denen sie auf einer Wiese liegt und einem schwarzen Wolf begegnet. Was hat das nur zu bedeuten? Noch vor den Hochzeitsvorbereitungen wird sie von ihrer Freundin Lisa zu einer Reise nach Kanada überredet. Dort soll sie den Kopf freibekommen und sich ihrer Gefühle gegenüber Thomas klar werden. Das kleine Dorf in den Rocky Mountains entpuppt sich jedoch als eine völlig fremde Welt. Die Bewohner leben nach alten indianischen Idealen und haben eine vollkommen andere Weltanschauung als Mia. Dort erfährt sie, dass jeder Mensch nur wirklich glücklich sein kann, wenn er seinen Seelenpartner gefunden hat. Wurde sie von Lisa zu einer Sekte gebracht? Als Mia auch noch Jace kennenlernt, der ungeahnt eng mit der Natur verbunden ist, wächst nicht nur ihr Gefühlschaos, sondern ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen."

Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es ist sehr schlicht gehalten und verrät nicht viel über die Geschehnisse. Auch der Titel verrät nicht viel, was neugierig macht. Ich finde diesen zeichnerischen Touch sehr toll, der die hellen Farben toll vereint.

Inhalt:
Man fällt in das Leben einer ganz normalen jungen Frau mit ganz normalen Gedanken, Wünschen und Ängsten. Doch Langeweile gibt’s da nicht. Von der ersten Seite an reißt das Geschehen um die Protagonistin Mia einen mit. Die Zweifel der jungen Frau an ihren Gefühlen und Träumen nehmen einen mit auf eine Reise nach Kanada. Mia trifft in Kanada auf eine ganz andere Welt. Alles wird anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Sie trifft auf eine ganz andere Kultur, eine ganz andere Ansicht unserer Welt. Dies ist es, was an dieser Geschichte mit am meisten fasziniert. Dieser indianische Glaube an die tiefe Verbundenheit des Menschen mit Tier und Natur lässt einen die Welt mit anderen Augen sehen. Auch als Leser wird man daran erinnert, die Wunder der Natur zu schätzen. Das Geheimnis um die Seelenpartnerschaft ist unglaublich faszinierend. Diese Verbindung ist mir bisher in Geschichten noch nicht begegnet aber ich habe es absolut lieben gelernt. Ich will mehr davon! Die Liebesgeschichte, auf die man natürlich auch nicht verzichten muss, ist einfach nur grandios. Mia und Jace sorgen selbst beim Leser für Gefühlschaos. Das Auf und Ab der Beziehung oder Nicht-beziehung ist von der Autorin wunderbar mit Humor und Ernsthaftigkeit verpackt worden. Was die zwei durchmachen, reißt einfach mit sodass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen bis man das Ende schneller als eigentlich gewollt erreicht hat. Die Geschichte steckt voller Humor, Liebe, Fantasy und Gefahren, denen es zu trotzen gilt. Meiner Meinung nach grandios!

Charaktere:
Mia ist für mich eine tolle Protagonistin. Anders kann man es einfach nicht sagen. Sie wirkt alles andere als aufgesetzt und übertrieben oder ähnliches. Man findet sich selbst in ihr wieder. Durch sie wird wunderbar gezeigt, wie wir Menschen fühlen, wie wir zweifeln, wie wir Angst haben. Aber auch wie wir lieben. Man erlebt mit Mia gemeinsam, wie man den Mut haben kann, seine Zweifel zu überwinden und auf sein Herz zu hören. Mia zählt für mich zu den besten Portagonistinnen meiner bisherigen Leseerfahrung, denn Manuela Brandt zeigt durch sie, wie wir tatsächlich sind und was wir schaffen können, wenn wir nur an uns glauben und auf unser Herz hören.
Jace war einfach nur wow. Einer beim ersten Eindruck unfreundlich wirkender Macho, der sich für den größten hält. Doch auch hier steckt mehr dahinter, als man im ersten Moment denkt. Die zwei charakterlich unterschiedlichen Seiten, die er zeigt, wecken in einem die Neugierde. Wenn er zusammen mit Mia in der Geschichte auftrat, was es einfach nur grandios, seine Entwicklung zu verfolgen. ER ist ein Charakter, den man im Verlauf der Geschichte einfach immer lieber sehen will. Man will immer mehr über ihn wissen. Ich selbst habe mich in manch einem Moment mit dem Gedanken „Wann kommt Jace endlich wieder ??“ erwischt.
Ich finde es toll, wie Manuela Brandt sich trotzdem nicht auf die Beziehung der zwei Hauptfiguren konzentriert sondern auch viele Nebencharaktere nicht zu kurz kommen. Viele davon bleiben einem einfach in Erinnerung, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Man wünscht sich im Nachhinein auch mehr zu wissen. Einfach mehr über alle, über die ganze Geschichte zu wissen. Es soll einfach nicht aufhören.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist super. Sie schafft es, all diese tollen Ideen so umzusetzen, dass man alles sehen kann. Ich konnte vor meinem geistigen Auge sehen, wie Mia die Landschaft Kanadas sieht. Ich sah das Dorf mit all den kleinen Hütten und ich konnte mir jeden Charakter super vorstellen. Ihr Stil ist auch für schnelle und ungeduldige Leser wie mich was, denn er liest sich sehr fließend und war zu keinem Zeitpunkt weniger als gut verständlich.

Fazit:
Lest es! Es ist das reinste Abenteuer mit allem, was das Herz begehrt. Manuela Brandt schuf hier etwas Wundervolles, was ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Bis tief in die Nacht musste ich lesen, weil ich einfach zu aufgeregt war und unglaublich sehr von dem Buch mitgerissen wurde. Ich kann nur sagen, dass es sich absolut lohnt, sich daran zu versuchen. Man erlebt eine tolle Geschichte und lernt gleichzeitig etwas über sich selbst. Es ist nicht immer richtig, dem Kopf zu folgen. Viel wichtiger ist es, seinem Herz zu vertrauen und seinen eigenen Weg zu finden. Und wir sollten nie vergessen, dass wir nicht alleine auf unserer Welt sind. Der indianische Glaube, den Manuela Brandt durch ihr Buch vermittelt, zeigt uns, dass wir nur Teil eines großen Ganzen sind und mit allen anderen Teilen dieser Welt verbunden sind. Ich bin mehr als gespannt auf den zweiten Teil und kann es nicht erwarten, in Gedanken wieder nach Kanada zu reisen und deinen Geschichten zu folgen, Manuela.

Schaut doch mal auf ihrer Facebook-Seite vorbei und verpasst keine Neuigkeiten mehr über Manuela :)