Freitag, 28. Oktober 2016

Blogtour - "Liebe ist kein Duett"

Herzlich willkommen zur Blogtour zu "Liebe ist kein Duett" von Heike Fröhling"!
Eine Liebesgeschichte mit absolut liebenswerten Charakteren ist auf der Suche nach euch und will euch in dieser Woche auf sich aufmerksam machen.
Viele tolle Blogger und ich haben uns der schönen Geschichte angenommen, sodass ich heute die Ehre habe, die Blogtour mit einer Buchvorstellung einzuläuten.
Viel Spaß!




Manchmal hat das Leben einen anderen Plan für dich! Das muss Carolin schmerzhaft erkennen, als ihr Verlobter stirbt und sie allein für ihre Zwillinge verantwortlich ist. Für Trauer bleibt keine Zeit. Finanzielle Sorgen zwingen Carolin, wieder eine feste Stelle anzunehmen. Dann begegnet sie ihrem Kollegen Patrick. Für eine Beziehung hat sie weder Zeit noch Sinn. Doch Patrick weckt verschüttete Sehnsüchte und sie hofft auf einen Neuanfang. Als ein weiterer Mann in ihr Leben tritt, wird ihr Alltag erneut durcheinandergewirbelt …



Wie ist es jemanden zu verlieren? Gibt es für mich ein Danach? Wie geht es weiter, wenn alles so aussichtslos erscheint? 


Heike Fröhling widmet sich in ihrem Buch vielerlei berührenden Themen: Verlust, Familie, Beruf, Liebe. 
Wir haben so viel in unserem Leben, dass unserer Aufmerksamkeit bedarf und darüber vergessen wir oft uns selbst. Sind wir überhauüt glücklich. Jeder ist seines Glückes Schmied, denn unser Leben liegt in unserer Hand. Es liegt bei uns, was wir daraus machen. Die Autorin zeigt mit Carolins Geschichte "Liebe ist kein Duett" wie vielseitig unser Leben doch ist und mit was für alltäglichen Problemen doch viele von uns zu kämpfen haben. Doch auch Carolin zeigt, wofür sie es macht und führt uns für Augen, wie wichtig andere Menschen in unserem Leben sind und wie sehr wir sie brauchen. Eine schöne, berührende Geschichte, in der sich viele wieder erkennen.

 

Mich hat Carolins Geschichte sehr gepackt. Ich habe mit ihr mit gelitten, mich mit ihr gefreut. Durch die Geschichte wird einem vieles klar.Was andere Menschen alles für einen tun, wie wichtig es ist, sich selbst dabei nicht zu vergessen und auch mal etwas zu wagen, auch wenn all>es aussichtslos erscheint.Heike Fröhling konnte mich mit ihren Stil und ihren Charakteren packen, sodass ich die Geschichte sehr genoss. Hier geht es zu meiner ausführlichen Rezension ...



Mit ihrem Wunsch, Schriftstellerin zu werden, schaffte es Heike Fröhling immer wieder, sich das Leben selbst schwer zu machen. Warum nicht einfach nach dem abgeschlossenen Germanistikstudium etwas “Vernünftiges” arbeiten? Doch das Leben ist nicht dafür da, um das zu tun, was alle tun. Man kann die Sterne nicht vom Himmel holen. Aber wenn Heike Fröhling einmal 80 Jahre alt ist und über das Meer blickt, möchte sie sich sagen können, dass sie es wenigstens versucht hat.
Doch bei einem Versuch ist es nicht geblieben. Heike Fröhling studierte Germanistik, Schulmusik und Musikwissenschaft. Nach kurzer Zeit im Schuldienst war sie jahrelang als Journalistin für Frauenzeitschriften tätig. Sie veröffentlicht als Selfpublisherin und auch als Verlagsautorin. Mit ihrem Mann, drei Kindern und sechs Katzen lebt sie in Wiesbaden.

Leonie Haubrich ist das Thrillerpseudonym der Autorin Heike Fröhling, die unter ihrem Realnamen Liebesromane im weitesten Sinne veröffentlicht.

Heike Fröhling würde sich sehr freuen wenn ihr auf ihrem Blog beziehungsweise ihrer Facebookseite vorbeischaut. Das ist definitiv einen Besuch wert!

Verbotene Wörter


»Es ist okay«, sagte Carolin. Nichts war okay. Es war nur der tägliche Wahnsinn, eine einzige beiläufige Katastrophe unter unzähligen anderen. Eine Erdspalte, die sich vor ihr auftat, die sie zu verschlingen drohte. Aber wenn sie die Augen öffnete, war alles wie vorher. Sie fluchte. Es wäre ihr erstes Konzert seit Jahren gewesen. Und gerade dann musste die Babysitterin absagen. Carolin hatte extra ihren kompletten Kleiderschrank auf den Kopf gestellt. Schließlich etwas gefunden, was sie anziehen konnte. Sie kam sich mit einem Mal lächerlich vor in ihrer Aufmachung, in diesem Spitzenkleid, das sofort reißen würde, wenn sie damit versuchte, das Kinderzimmer aufzuräumen. Sie fokussierte ihren Atem. Es hätte ein Aufbruch sein können. Hätte. Ein weiteres »Hätte« unter all den anderen verpassten Möglichkeiten. Nicht »hätte« denken, zwang sie sich. Das war die Eintrittskarte für einen Tränenausbruch. Es war eines der verbotenen Wörter: hätte. Sie konzentrierte sich auf die Realität. Zwei Jungs am Tisch, daneben zwei leere Teller. Zufriedene, müde Gesichter. Finn drehte sich zu ihr und lächelte sie an. Am Laptop lief ein Film darüber, wie man die Breite eines Flusses messen konnte. Die Zwillinge sahen einen Sachfilm an, anstatt zu daddeln. Ihre Kinder. Sie konnte stolz auf sich und auf die beiden sein, tröstete sie sich. Trotzdem … Sie verbat sich auch, ein »Trotzdem« weiterzudenken.
»Frau Lehmann?«, riss Jennifer sie aus ihren Gedanken.
Carolin hatte ganz vergessen, dass die Verbindung noch immer bestand. »Am Apparat.«
»Aber nächstes Mal ist es bestimmt kein Problem, das verspreche ich«, sagte Jennifer. »Es ist mir voll peinlich.«
Carolin nickte, bis ihr einfiel, dass Jennifer sie nicht sehen konnte. »Ist gut. Da kann man wohl nichts machen, es war ja auch sehr kurzfristig von meiner Seite. Ich drücke dir für die Matheklausur auf jeden Fall die Daumen.« Sie legte auf und starrte auf das Telefon in ihrer Hand. Dann stellte sie es auf die Ladestation zurück. Der Film am Laptop endete, woraufhin ein Streit entbrannte, was die Zwillinge nun ansehen wollten. Einen Film über ein Kanu? Oder den über das Papierboot? Oder zur Startseite zurückkehren?
»Jetzt ist es langsam an der Zeit, dass ich euch fürs Bett fertig mache.« Carolin klappte den Bildschirm zu, woraufhin die beiden laut aufkreischten.
»Du hast gesagt …«, »Du hast versprochen …«, kam es zweistimmig.
»Es läuft heute etwas anders als gedacht. Ich gehe doch nicht ins Konzert. Jennifer kommt auch nicht. Sie schreibt eine Mathearbeit. Von daher: Ich lese euch eine Geschichte vor und ihr braucht euch nicht über Jennifer zu ärgern.«
Das darauffolgende Schweigen verstärkte den Kloß in Carolins Hals. Es gab keine ausgleichende Gerechtigkeit. So war das Leben. Auf einen Verzicht folgte nicht zwangsläufig eine Entschädigung oder Belohnung. Die Wahrheit war, dass nichts als der jetzige Tag blieb, die einzelne Stunde, die aktuelle Minute, die Sekunde. Eine hängte sich an die andere. In jeder einzelnen davon konnte man versuchen, das Richtige zu tun. Wenn man wusste, was das Richtige war.
»Aber zuerst putzen wir die Zähne«, sagte sie. Das war die Realität. Es gab keine bessere, denn es war die einzige, die sie zur Auswahl hatte.
Lukas presste sich an ihr Bein.
Finn umarmte das andere Bein.
Sie zog die Luft tief durch die Nase ein, strubbelte über die verschwitzten Köpfe der Zwillinge.
»Und jetzt auf«, sagte sie. »Hoch zum Zähneputzen.«


"Diese Geschichte war für mich sehr realistisch geschrieben. Man hat eine Verantwortung gegenüber den Kindern. Man kann nicht einfach so aus sich heraus brechen und in den Tag hinein leben. Der Schreibstil war so locker geschrieben, das ich das Buch für knapp zwei Tage nicht mehr aus der Hand legte."

- Alexandra von "Lesebuch - Meine Bücher und ich"

 
"Die Verantwortung für Kinder bleibt lebenslang bestehen. Eine Mutter kann sich keine Auszeit nehmen. Gerade wenn eine Mutter alleinerziehend ist. Da wünscht sich eine Frau gerne mal eine Ruhepause. Ich habe mich darüber mit meiner Schwiegertochter in Spe unterhalten. Es wächst einen einfach alles über den Kopf."


- Susanne von "Sannys Bücherwelten"

Wir haben natürlich auch etwas tolles für euch vorbereitet!
Wer hat Lust auf eine Schnitzeljagd mit wahnsinnig tollen Preisen!


1. Preis: Ein funkelnagelneuer Kindle-Paperwhite

 2. und 3. Preis: Je ein signiertes Taschenbuch “Liebe ist kein Duett” mit dem dazu passenden Notizbuch und einem Lesezeichen

**Wie funktioniert es?*

Diese Bilder müsst ihr auf verschiedenen Webseiten suchen.

Wie ihr die Schnitzel findet? Klickt einfach ab Samstag, 5.11.16 auf DIESES Bild, dann auf das nächste Bild, das ihr gefunden habt. Die Links leiten euch von Bild zu Bild.
Auf jedem Mond, den ihr seht, findet ihr Wörter. Schreibt die Wörter raus und stellt sie hintereinander. Schon habt ihr die zwei Lösungssätze.

SENDET DIE LÖSUNG PER MAIL AN: info@heikefroehling.de



Teilnahmebedingungen:
 Das Gewinnspiel ist unabhängig von Facebook und Twitter und läuft bis Sonntag, 13.11.2016, 23:59 Uhr. Dann werden die drei Gewinner im Losverfahren gezogen, deren Namen auf Facebook unter dem Gewinnspiel, hier unter diesem Posting und natürlich persönlich per Mail benachrichtigt.
Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei der Schnitzeljagd!


 Tag 1 :  "Buchvorstellung bei mir :)

Tag 2 : "Interview mit der Autorin und auch mit Carolin, der Hauptfigur des Romans" bei Welt der Bücher - Träumen erlaubt

Tag 3 : "In das Buch reinhören" bei Lesebuch - Meine Bücher und ich ...

Tag 4 :  "Hintergrundinformationen zum Buch" bei Nicht ohne Buch

Tag 5 : "“alleinerziehende Mutter”  bei Renasbuchecke

Tag 6 : Verlosung von Taschenbüchern bei Blog-a-holic 

Tag 7 : "Perfektionismus" bei  Bücherjunkie

3 Kommentare:

  1. eine schön Blogtour über ein buch welches ich mal noch nicht kenne und mich freue mehr drüber erfahren zu dürfen und bin sehr gerne mit dabei und versuche liebend gerne mein Glück für ein Print! :-)
    VLG Jenny

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  2. Toller Bericht über ein sehr emotionales Buch und einer wunderbaren Autorin.
    LG Angélique

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  3. Guten Morgen!

    Kennst du schon unsere Gruppe für Blogtouren auf Facebook? Vielleicht magst du ja mal vorbeischauen? :)
    Wir halten da alles aktuell und verlinken die Beiträge, damit man immer alles im Blick hat und nichts verpasst - bei den vielen Touren verliert man ja leicht den Überblick ;)
    https://www.facebook.com/groups/981737925190683/

    Liebste Grüße, Aleshanee

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