Sonntag, 4. März 2018

Eine Geschichte entsteht ... Die Autorin Mary Cronos bei der Fantasywoche!






Ich heiße euch ein weiteres Mal zur Fantasywoche willkommen! Ich kann es gar nicht fassen, dass es bereits der letzte Tag unserer ereignisreichen Woche ist. So viel habt ihr mit uns, den Autoren und Veranstaltern bereits erlebt ... Lesungen, Buchvorstellungen, Autoreninterview, Gewinnspiele und vieles vieles mehr hat euch bisher begeistert.

Habt ihr etwas verpasst? Dann schaut schnell nochmal in unserem Festivalsaal vorbei, wo alle Beiträge zu finden sind! Und wenn ihr nicht über Facebook unsere Beiträge verfolgen könnt, gibt es auch unsere Social Wall der Fantasywoche 2018, wo ihr alle Beiträge von Facebook, Instagram und YouTube findet! Auch ein Blick in den Shop lohnt sich, wo ihr alle Bücher im Überblick findet.



Der heutige Tag steht bei mir ganz unter dem Autorenstern von Mary Cronos! Ihr werdet heute einiges über die Frau hinter "Houston Hall" und natürlich auch mehr über die Geschichte selbst erfahren! Viel Spaß beim heutigen Beitrag!



Die Autorin Mary Cronos verrät mehr!



Wie war der Werdegang der Geschichte während des Schreibens? Welche Höhen und Tiefen hast du während des Schreibens durchgemacht?

@privat
Dafür muss ich etwas ausholen, den die Wurzeln der Geschichte, ihr erster Funke
gewissermaßen, liegen beinah 10 Jahre zurück. Zusammen mit Nafishur gehört diese Buchidee zu einer meiner ältesten. Damals allerdings sollte die Idee noch ein Rollenspiel werden und nur das. Doch dieses Rollenspiel wurde immer komplexer und irgendwann wollte ich ein Buch daraus machen. Vor inzwischen auch schon wieder drei Jahren suchte sich meine Agentur dann unter allen Romanideen ausgerechnet diese aus und so begann ich, sie neu aufleben zu lassen. Das war tatsächlich die größte Hürde, denn inzwischen hatte ich mich weiterentwickelt. Die Geschichte war mir zu simpel und im Gespräch mit meiner lieben Agentin Kristina entwickelte ich dann eine komplexere Version, die fest mit der lokalen Mythologie und Geschichte verwoben ist.
Als der Knoten dann endlich geplatzt war und ich mich wieder mit der Geschichte identifizieren konnte, machte die Recherche riesigen Spaß. Viele reale Fakten stimmten tatsächlich mit dem überein, was ich mir zuvor ausgedacht hatte. Es war manchmal schon fast gruselig. Während sich Anthonys Teil über eine lange Zeit hinzog und immer wieder von mir modifiziert wurde, entstand Marys Hälfte quasi non-stop während des vergangenen Sommers. In dieser Zeit saß ich beinah täglich von morgens bis abends auf unserer Terrasse und schrieb. Ich bin wohl eine der wenigen Autorinnen, die bei der Arbeit einen Sonnenbrand nach dem anderen kassiert haben.



Was gehörte neben dem Schreiben noch alles vor allem an Zusammenarbeit dazu bis es zur Veröffentlichung am 2. Januar 2018 kam?

In meinem Fall steht hier an erster Stelle das Cover, dass ich erstellen durfte. Da ich auch als
Coverdesigner arbeite, hatte ich meine Agentur angefleht, einen Verlag zu finden, der mich mein Cover selbst machen lässt. Es ist ihnen gelungen. Entwürfe gingen hin und her und am Ende war es dann soweit: Mein Buch hatte ein Gesicht. Parallel dazu begann im Sommer das Lektorat.

@Mary Cronos

Auch hier ging es eifrig hin und her zwischen uns. Letztlich habe ich den gesamten Schluss und dadurch natürlich auch einige Details im Rest des Buches verändert. Danach ging mein Buch dann ins Korrektorat, dann in den Satz und dann durfte es endlich in die Herstellung, um bereit zu sein für die ersten Vorbesteller.
Ich hatte eigentlich vor, seit Herbst bereits an Nafishur II zu arbeiten, aber ich musste feststellen, dass es mir nicht sehr gut gelingt, an einem Buch „herumzuperfektionieren“, während ich zwei andere schreibe. Also konzentrierte ich mich ganz auf Houston Hall.


Was macht gerade „Houston Hall“ für dich besonders? Welche Stellung nimmt es für dich persönlich ein?

@Mary Cronos
Houston Hall ist mein Verlagsdebüt und wird damit immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben. 
Auch all die kuriosen Gegebenheiten während der Recherche werde ich so schnell nicht vergessen. Und letztlich hat mich diese Geschichte auf ganz besondere Weise vereinnahmt: Indem sich die weibliche Protagonistin „Mary“ als Namen gewählt hat. Ja, genau: nicht ich war das. Haltet mich für verrückt, aber wir Autoren haben nicht ansatzweise so viel Kontrolle über die Handlungen und Figuren einer Geschichte, wie wir gern hätten. Ich habe während des gesamtenSchreibprozesses verzweifelt versucht, Mary anders zu nennen. Es ist wirklich etwas merkwürdig,eine Protagonistin mit dem Namen der Autorin zu haben. Aber es ging einfach nicht anders. Kein anderer Name wollte funktionieren. Nun gibt es in Nafishur einen Cronos und in Houston Hall eine Mary. Deutlicher konnte ich – vollkommen ungeplant und ungewollt – meine Erstlinge nicht mit mir verknüpfen.



Wie ihr gemerkt habe, habt ihr nun einiges über die Autorin und ihren Werdegang mit der Geschichte erfahren. Doch es gibt selbstverständlich noch einiges mehr über die Autorin zu wissen! 


Ein Blick in ihre Persönlichkeit gewährt uns Mary Cronos bei Fairy of books, wo ihr unbedingt vorbeischauen solltet.





Doch genauso gibt es noch einiges an interessanten inhaltlichen Aspekten über die Geschichte zu wissen, die ihr bei Elchi's World of Books and Crafts!




Verpasst auch nicht die weiteren heutigen Beiträge, die sich im Verlauf des Tages in unserem Festivalsaal tummeln werden!
Wir hoffen, ihr genießt den letzten Tag unserer ganz besonderen Woche!


Eure Ann-Sophie



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