Donnerstag, 5. Juli 2018

Pia verrät mehr ... Blogtour zu "Ich kann dich verdammt gut riechen"

Herzlich willkommen zum zweiten Tag unserer Blogtour zu "Ich kann dich verdammt gut riechen" von Lisa M. Louis!
Nachdem ihr gestern mit der Autorin in Begleitung der Protagonistin Pia durch meine Heimatstadt Dresden schlendern konnte, bin ich heute bei der lieben Pia in der WG zu Besuch.

Ich gehöre wohl zu den wenigen Studenten, die nicht in den Genuss des WG-Lebens kommen, da ich mit meinem Freund zusammen wohne. Denkt ihr, ich habe da etwas verpasst? Spannend scheint es auf jeden Fall zu sein :)

Freut euch, was Pia uns alles über sich und ihre WG-Erlebnisse erzählt!



Mit Sicherheit seid ihr neugierig, was Pias Geschichte alles für euch bereithält!
Darum geht es in der unterhaltsamen, erfrischenden Liebeskomödie "Ich kann dich verdammt gut riechen":


Worum geht es?
Willkommen in Dresdens chaotischster WG 
Pia liebt ihre neu gewonnene Freiheit in Dresden: Die neue Stadt, die eigene Wohnung, das Studium. 

Doch die Realität, die das Erwachsenwerden mit sich bringt, holt sie rasch ein: Aus der Traumwohnung wird eine Chaos-WG und schnell muss ein neuer Mitbewohner her. Der Neue ist heiß! 

Pia verliebt sich Hals über Kopf in den jungen Amerikaner, ohne zu ahnen, dass er ein überraschendes Geheimnis mit sich trägt.

Ich freue mich riesig, dass ich bei Pia heute in der WG zu Besuch sein kann, um euch einen exklusiven Eindruck von ihr und ihren, ja vielleicht kleinem Chaosleben zu geben! Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß wie ich!




Eine Runde quatschen ...

1. Hey Pia, ich bin ja so froh, dass ich dich heute in deiner WG besuchen kommen darf. Ich freu mich, dass wir uns hier in Dresden kennengelernt haben. Würdest du mir ein wenig über dich  erzählen? Ich bin ja schon sehr neugierig, muss ich gestehen? 


Hi Ann-Sophie, ich habe mich auch riesig über deinen Besuch gefreut. Dresden ist auch einfach eine wunderschöne Stadt, aber das weißt du ja selber. 
Ach, bei so einer Frage, weiß ich immer gar nicht, was ich antworten soll. Na, dann versuche ich mich mal knapp zu halten. Wie ich heiße, weißt du ja schon. Das ist doch irgendwie immer das wichtigste. Ich bin zarte 22 Jahre jung und lebe knapp 3 Jahre in dieser wunderbaren Stadt. Mein Abi habe ich in Aachen (NRW) gemacht, wo ich auch aufgewachsen bin. Und dann hat es mich zum Studium ins schöne Sachsen verschlagen. 
Reicht dir das erst mal? (lacht) 
Okay, noch ein paar mehr Infos. Ich kann unglaublich gut zeichnen und kann so ziemlich jedes achtziger Jahre Lied mitsingen … Nicht immer mit dem richtigen Text und erst recht nicht sonderlich gut, aber irgendwie erkennt man immer, was es sein soll. Und ich liebe Alpakas, die sind einfach süß. Meine lieblings Blumen sind Dahlien und ich habe eine ziemlich feine Nase, die mir das Leben gerne schwer macht. Du glaubst gar nicht, wie anstrengend es ist, wenn ständig so viele Gerüche so intensiv auf einen einwirken. 




2. Das klingt ja faszinierend und ist mit Sicherheit eine Besonderheit an die, würde ich behaupten. Was mich ja schon die ganze Zeit interessiert: Was hat dich nach Dresden verschlagen? Warum sollte es für dein Studium gerade diese Stadt sein? 


Ach, das klingt jetzt total doof. Ich habe mich damals auch in Aachen und Köln beworben, wurde aber überall abgelehnt. Mein Abi-Schnitt ist halt nicht sooo doll. In Dresden habe ich es dann über das Nachrückverfahren geschafft. Dresden hatte mich schon lange gereizt. In der zehnten Klasse ging unsere Abschlussfahrt hier her und ich habe mich damals sofort in Stadt verliebt. Außerdem hat Vanessa, meine BF, hier einen Platz bekommen (ganz regulär, sie war in der Schule wesentlich fleißiger als ich, jetzt ist es andersrum). 

@CCO Creative Commons (Bildquelle)

3. Das klingt ja schon sehr abenteuerlich und war mit Sicherheit eine Herausforderung. Doch was war bisher im Lebensabschnitt Studium deine größte Herausforderung?


Du meinst abgesehen vom Verstehen des sächsischen Dialektes? 
Es war natürlich extrem ungewohnt, so weit weg von Freunden und meiner Familie zu leben. Da war ich wirklich froh, dass es Vanessa ähnlich ging. Wobei sie schon vorher zehn Monate lang durch Neuseeland und Australien getourt ist und dort tatsächlich auch ein paar Leute aus Dresden kennengelernt hat. Ich habe erste Freundschaften erst bei den ganzen Erstsemestertouren schließen können. 
Die größte Herausforderung für mich war jedoch die Nebenkostenabrechnung, die damals eingetrudelt ist. Ich hatte ja bloß vier Monate hier gewohnt und sollte schon an die tausend Euro nachzahlen. Das hat wohl irgendetwas mit dem Zweirohrheizsystem in vielen Platten zu tun. Da war ich nicht wirklich drauf vorbereitet. Zum Glück hat meine Mama einiges beigesteuert. Aber danach war klar; alleine wohnen kann ich mir nicht mehr leisten, also habe ich mir Daniel und Micha ins Haus geholt. 


4. Das kann ich total verstehen! Mir steht der Blick auf die erste Nebenkostenabrechnung noch bevor ... Aber naja. Ich studiere ja mit Lehramt einen ganz anderen Bereich als du. Bei dir ist es Architektur geworden. Was fasziniert dich daran so?

Ich zeichne für mein Leben gerne. Ich hatte damals Technik als Hauptfach in der Unterstufe und meine Lehrerin war ursprünglich gelernte Architektin und sie meinte damals immer schon, wenn ich das Abi packe, soll ich es probieren. Kunst, Mathe und Technik waren halt auch immer meine besten Fächer in der Schule. Dafür bin ich in Deutsch, Geschichte und Bio gnadenlos gescheitert. Und in Sport. Sport ist Mord. 


5. Da sind wir uns auf jeden Fall einig!
Doch daneben ist so ein WG-Leben sicher interessant, oder? Was war denn bisher dien skurrilstes Erlebnis?

@CCO Creative Commons (Bildquelle)
Puh, das darf ich glaube ich gar nicht sagen, aber wir sind ja hier unter uns. Wir lassen nachts alle oft die Klotür offen, wenn wir Pipi machen. Also nicht sperrangelweit, aber wir schließen sie nicht ab. Jedenfalls war sie nicht abgeschlossen und ich habe auch kein Licht gesehen. Ich öffne die Tür und da steht Daniel NACKT vor mir, mit einem Feuerzeug und MEINEM Kosmetikspiegel in der Hand und versucht sich seine Intimhaare abzuflämmen. Das – war – einfach - skurril … Wir haben nie darüber gesprochen und ich hoffe immer noch, dass er betrunken war und mich damals gar nicht gesehen hat. In jedem Fall war es absolut krank und ich verstehe bis heute nicht, wieso er kein Licht angemacht hat für diese Aktion, oder einfach einen Rasierer benutzt hat. 


6. Ach du je! Solche Erlebnisse braucht man wirklich nicht. Da überrascht es mich ja nicht, dass ihr euch auf die Suche nach einem neuen Mitbewohner gemacht habt. Da waren ja einige hübsche Kerle dabei muss ich sagen. Was wäre denn da dein absoluter Traumtyp?

Hmm, das wüsstest du wohl gerne? 
Na gut. Dunkle Haare (gegenüber Blond bin ich aber auch nicht abgeneigt), zwischen 1,75m und 1,80m groß, lange Wimpern, aber nicht so lang, dass er wie ein Mädel aussieht und schlank mit leichten Muskeln. Aber wirklich nur leicht, sonst kann man so schlecht kuscheln. Und tolle Zähne muss er haben und gut riechen. Du weißt ja, feine Nase und so … 
Aber wichtiger ist ja der Charakter. Ich mag humorvolle und ehrliche Männer, die auch mal auf den Putz hauen. Höflich muss mein Traum sein, vielleicht ein bisschen Alte Schule (Türaufhalten und so). Und er muss ein tolles Lachen haben, in das man sich einfach verlieben muss. Wenn er dann noch aufmerksam ist, und mich hier und da ein wenig umwirbt, dann hat er mich. Und ganz wichtig, er darf kein sächsisch Sprechen und darf Chemie nicht wie Kemie aussprechen (lacht). 

7. Ich habe mich neulich auf der LBM genau darüber mit jemandem gestritten! Kemie klingt doch doof :D schön, dass du das genauso siehst. Wenn ich mich bei dir hier so umschaue, muss ich sagen, dass mir dein Zimmer echt gut gefällt! Was macht dein Reich charakteristisch?

Bei mir muss alles organisiert sein. Ich kann nicht arbeiten, nicht einen Strich malen, wenn auf meinem Schreibtisch Chaos herrscht. 

8. Das kann ich nachvollziehen. Manchmal geht es mir auch so. 
Sag mal, du hast ja vorhin schon Vanessa angesprochen. Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?

@CCO Creative Commons (Bildquelle)
Vanessa kenne ich tatsächlich schon aus der Schule. In der Grundschule waren wir noch zusammen in einer Klasse, später eine Weile im selben Jahrgang, bis Vanessa die achte Klasse übersprang. Ein bisschen war ich damals neidisch auf sie. Sie war immer die Jahrgangsbeste und da ihr Vater Unternehmer eine kleinen, aber internationalen, Firma ist, hatte sie auch immer die tollsten Sachen. Dadurch haben wir uns als Kinder öfters etwas gezofft. Erst, als ich in die Oberstufe kam und sie in unserem Aufenthaltsraum öfters traf, haben wir uns wieder angenähert und unsere kindliche Freundschaft wieder aufleben lassen. Umso schwerer war es für mich, als sie während meines Abijahres nicht mehr da war und durch die halbe Welt getourt ist. Ihre monatlichen Postkarten habe ich aber alle aufgehoben. 

9. Das ist ja süß. Leider wird die Zeit für mich langsam knapp und irgendwo muss ich auch noch was zu essen herbekommen vor den nächsten Veranstaltungen, aber ein was würde ich dich gerne noch fragen: Was würdest du zum Abschluss all denen, die von dir und deiner Geschichte lesen, als Lebenstipp mit auf den Weg geben? 

Nehmt niemals den erst besten als Mitbewohner, wenn ihr das Gefühl habt, ihr passt nicht zusammen. 
Aber viel wichtiger: wagt neues, geht fort, erkundet andere Städte. Dank FlixBus ist man so schnell und günstig wie nie, wieder bei seiner Familie. Scheut euch daher nicht, zum Studium oder zur Ausbildung in eine neue Stadt zu ziehen. 

Puh, hast du das gerade gehört? Reden macht ganz schön hungrig. Wir sollten zu den anderen gehen, mal schauen, was es leckeres zu Essen gibt. 




Gewinnspiel

Wir haben auch diese Woche wieder tolle Preise für euch, wo sich das Mitmachend definitiv lohnt! 

***Was gibt es zu gewinnen?***

Es gibt jeden Tag auf jeden Blog ein signiertes Printexemplar von "Ich kann dich verdammt gut riechen" zu gewinnen. Das ist doch ein toller Preis, oder nicht?




***Was gibt es dafür zu tun?***

Hinterlasst einfach einen Kommentar, in den ihr folgende Frage beantwortet:

Wie wäre der perfekte Mitbewohner nach euren Vorstellungen?

Wir wünschen euch viel Glück!

Teilnahmebedingungen  
Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern. Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden. Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht. Keine Haftung für den Postversand. Versand der Gewinne innerhalb Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn! Das Gewinnspiel läuft vom 05.Juli 2018 – 12. Juli 2018 um 23:59 Uhr.


Blogger zu Besuch in der WG

Natürlich erwarten euch in den nächsten Tagen noch mehr spannende Haltestellen, an denen ihr vorbeischauen solltet!

Tag 1 bei der Autorin Lisa M. Louis

Tag 2 hier bei mir :)

Tag 3 bei Weltensprünge

Tag 4 beim Bücherteufel

Tag 5 bei Abendsternchens bunte Welt






3 Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    hm....gibt es überhaupt perfekte WG-Bewohner, denn jeder hat doch irgendwelche Macken oder Mucken...grins...?

    Wie man erst im Laufe, der Zeit mitbekommt, aber ich denke...man muss sich einfach erst einmal sympatisch sein....also wie der Roman ..so schön sagt...gut riechen können.

    Ich glaube, dass ist die Halbemiete für so eine Gemeinschaft auf Zeit...alles andere findet und ergibt sich...irgendwann...irgendwo oder so...gell!!!

    LG..Karin...

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  2. Halli hallo,

    der perfekte Mitbewohner.

    1) Er sollte seinen Müll selber wegräumen
    2) mich Nachts schlafen lassen
    3) Gern kochen, gemeinsam macht es mehr Spass
    4) Rotwein mögen, damit er/ sie meinen Weisswein nicht ertrinkt
    5) Spass am Leben haben
    6) nicht arbeitslos sein

    Liebste Grüße Daniela

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  3. Der Perfekte für mich wäre einfach wenn dieser jemand kaum bei mir in der WG vorhanden wäre und somit weniger bis kaum und gar kein schmutz hinterlässt und den man sogut wie gar nicht hört und sieht!;-) LG jenny

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