Sonntag, 5. Juni 2016

Rezension "Luca und Allegra" von Stefanie Hasse

Klapptext:

**Romeo & Juliet never die…** 

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…


Cover:
Ich finde das Cover sehr gelungen, denn er macht eindeutig neugierig. Die Farbgestaltung finde ich sehr schön, da es durch die Helligkeit sehr elegant wirkt aber auch geheimnisvoll, was durch die maskierte Frau noch verstärkt wird. Vor allem die Maske finde ich total schön. Das Cover passt genauso gut zum Inhalt!

Inhalt:
Die Geschichte "Romeo & Julia" ganz neu erzählt und das auch noch richtig gut!
Wir begleiten die Protagonistin Allegra, die sich in den Kopf gesetzt hat, mit ihrer Freundin ein Urlaubswochenende am Gardasee zu verbringen. Was sie jedoch dort erwartet, konnte keiner ahnen. 
Schon zu Anfang lernt sie die typische Sympathie der Italiener kennen und freundet sich schnell mit Menschen und Umgebung an. Sie hat sogar das Gefühl, das alles sehr gut zu kennen .... 
Durch Zufall, oder auch Schicksal, lernt sie die Familie der Capulet kennen, der Nachfahren Julias. 
Sie versucht herauszufinden, warum Sienas Gefühl hat, zu Hause angekommen zu sein und stößt auf das Geheimnis ihrer Herkunft, denn sie ist nicht die, die sie dachte. Es steckt viel mehr hinter ihrer Existenz, als ihr ihr Leben lang erzählt wurde. der sympathische Alessandro ist es, der Allegra zeigt, wer sie wirklich ist und mit welchen Fluch ihr Schicksal belastet ist. Der junge Italiener klärt Allegra über sich selbst und ihre wahr Familie auf. Allegra Leben wird von einer Minute auf die andere auf den Kopf gestellt durch die Rache einer Göttin und ihre dunklen Machenschaften aber auch durch die Liebe, denn auch unseren Romeo müssen wir nicht missen. Luca, der mehr als beeindruckende temperamentvolle Mann mit den eisblauen Augen, ist es, der eine geradezu magische Anziehung seit der aller erste Begegnung auf Allegra ausübt. Doch so viel steht ihrer Liebe im Weg.... So viel gilt es, zu überwinden ... Die Macht der Göttin Venus will auch diese Liebe vernichten und ewiges Leid streuen. Können sie es schaffen ...?

Die neue Gestaltung des großen Werkes Shakespeares wurde grandios umgesetzt! Man findet sich fast augenblicklich in der Geschichte wieder und wird mit einem wunderbaren Mix aus Liebe, Freundschaft, Mythologie und einer gesunden Packung Italiens belohnt! "Luca und Allegra" ist wahrlich so viel mehr als eine Geschichte zum mitfiebern.

Charaktere: 
Wir erleben zusammen mit Allegra einer der schwersten Prüfungen der Welt. Doch sie schreckt vor nichts zurück. Für ihre wahre Liebe geht sie ohne zu zögern durch die Hölle. Sie zeigt, was man auch heutzutage alles für die Liebe tut, denn dies war auch zu Romeo und Julias Zeiten nicht anders.
Doch ist sie auch ein ganz normales Mädchen: geschockt von den Offenbarungen, ängstlich vor dem, was kommt, aber auch der Liebe verschrieben, wo manch anderes schnell vergessen ist.

Die Vertreter der zur Feinschaft verdammten Familien werden super überzeugt dargestellt. Alessandro und Luca sind sich ähnlicher, als die beiden denken, und ziehen durch ihren sehr temperamentvollen aber auch treuen Charakter jeden Leser sofort in ihren Bann. 
Auch Nebenfiguren wie Trip wachsen einem sofort ans Herz, trotz anfänglicher Zweifel, da der Leser selbst mit Allegra an allem zweifelt. auch an vermeintlichen Freunden. 

Schreibstil:
Stefanie Hasses Schreibstil überzeugte mich bereits in ihrer Reihe "Book Elements" und hat auch hier ihr Können wieder unter Beweis gestellt. Man wird durch den Stil schnell in die Geschichte               
 hineingezogen und wird geradezu gezwungen, sich ihr vollkommen 
hinzugeben, denn auch ich hatte keine freie Minute, da es mich immer magisch anzog. 



                                                  
                                                                                      (Quelle: webspeyer.de)

Fazit: 
Stefanie Hasse stellte sich einer großen Herausforderung indem sie sich diesem großen Werk "Romeo und Julia" zuwendete. Und es ist ihr tatsächlich gelungen, der Geschichte neues Leben einzuhauchen aber noch viel mehr als das. Auch eine Brise Mystisches findet jeder Fantasy-Fan in ihrer Geschichte, was die Herzen höher schlagen lässt. Außerdem überzeugt sie durch eine erfolgreiche Recherche im Bereich der Mythologie aber auch im Italienisch sowie Lateinischen. 
Diese Werk ist mehr als eine Leseempfehlung! Das ist ein "muss"!

Meine Bewertung:

kleiner Textauszug:
"Allegra setzte schon zu einer Schimpftirade an, als sie sich den jungen Mann etwas näher ansah. Seine Augen! Dieselben schwarzbraunen Augen, von denen sie geträumt hatte! Die sich in ihren Träumen mit eisblauen Augen, noch heller als die von Jen, vermischten. Es waren dieselben Augen, die sie jeden Tag im Spiegel vor sich hatte, und dennoch andere. 
Sofort beruhigte sich ihr Gemüt und der Ärger wich einem Gefühl, über das sie erst genauer nachdenken musste. Auf die Schnelle hätte sie es mit Nach-Hause-Kommen verglichen."


Hier gelangt ihr zur Autorenseite von Stefanie Hasse: Stefanie Hasse - Autorenblog

1 Kommentar:

  1. Hey,

    ich bin durch Facebook auf deinen Blog aufmerksam geworden und habe beim stöbern diese Rezension gefunden! Du hast mich damit sehr neugierig gemacht und ich spiele mit dem Gedanken es zu kaufen... Natürlich erst wenn mein Sub kleiner geworden ist ;)

    Deine Rezension und dein Blog gefallen mir, ich werde ab jetzt häufiger vorbeischauen!

    Du findest mich auf: http://weltderleseeulen.blogspot.de/?m=0

    Liebe grüße, Sina

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