Freitag, 25. August 2017

DIe Oberfüchsin .... Unsere Fuchsnächte zu "Fuchsnacht" von Julia Mayer

Na ihr Füchse? Seid ihr bereit für eine weitere Fuchsnacht? 
Nachdem ihr gestern schon bei einiges über die wichtigsten Wesen unserer Geschichte erfahren habt, möchte ich euch heute die Anführerin des Rudels heute genauer vorstellen.


Worum es in unserem Abenteuer geht? Das verrate ich euch natürlich sofort!
 
Emil Matthei hat es im Leben nicht leicht. Sein Haar hat die Farbe von Karottensaft, er ist Besitzer einer mageren Hühnerbrust und wird ständig Opfer fieser Streiche. Daheim kümmert er sich um seinen an einer Psychose erkrankten Vater, nicht ahnend, dass sich sein Leben um hundertachtzig Grad drehen wird. Durch einen Unfall gerät er in einen gefährlichen Strudel, der ihn immer tiefer in die Fänge der Fuchsdoppel zieht. Schon bald muss er eine Entscheidung treffen: Wird er weiterhin davonlaufen oder sich alten und neuen Herausforderungen stellen?

 
 
Julia Mayer1. Im Rahmen unserer Blogtour darf ich dir heute einige Fragen stellen, liebe Julia. Würdest du uns gleich etwas über dich erzählen?


Hallöchen – und natürlich! Ich bin die Julia, geboren und aufgewachsen im beschaulichen Mecklenburg-Vorpommern, 24 Jahre alt und veröffentliche seit über vier Jahren Bücher. Angefangen habe ich als als Indie-Autorin, weil ich gerne die Dinge selbst in die Hand nehme (bin anscheinend ein kleiner Kontrollfreak). Fuchsnacht ist mein erster Roman in einem Verlag – dass es dabei gleich der Drachenmond Verlag geworden ist, war eine glückliche Fügung. :)
Bevor ich mit dem Veröffentlichen anfing, habe ich eine Ausbildung zur Medienassistentin gemacht und gemerkt, dass der Beruf meine ganzen kreativen Energien aufbraucht, sodass ich nie als Mediendesignerin gearbeitet habe (vermutlich fehlte mir auch das Talent, aber pssssht!). Stattdessen habe ich hier und dort mein Glück versucht, habe für kurze Zeit in Frankfurt am Main gelebt, nur um doch wieder zurück an die Ostsee zu ziehen. Bei mir ging immer alles drunter und drüber – auf gewisse Art und Weise ist das auch immer noch so, selbst wenn ich mittlerweile in Berlin heimisch geworden bin und dort meiner selbständigen Tätigkeit nachgehe. In meiner Freizeit lese ich nicht nur viel, sondern betätige mich auch anderweitig künstlerisch, mache zum Beispiel sehr gerne Musik und ich mag Bier; Bier ist gut. Ich probiere gerne aus, teste meine Grenzen aus (aber bin kein Adrenalinjunkie, dafür hab ich zu viel Schiss) – nur Handwerkliches liegt mir nicht. Am liebsten schreibe ich demnach oder spiel die Klampfe.

2. Du schreibst seit dem Alter von 14 Jahren Geschichten und bist seit dem Jahr 2012 als Indie-Autorin in der Buchwelt präsent, wo du schon einiges an Erfahrung verbuchen kannst. Welche besonderen Ereignisse haben dein Autorenleben besonders geprägt, die du nicht missen möchtest?

Uff, da gibt es eine ganze Menge. Bevor ich als Selfpublisherin tätig war, hatte ich eine arg verträumte Sicht aufs Veröffentlichen und war sehr eng verwoben mit meinen Werken; mittlerweile habe ich gelernt, mich ein Stück weit vom Inhalt zu distanzieren, sobald ein Buch draußen ist. Zu Beginn gab es für mich somit jede Menge Höhen und Tiefen. Die erste schlechte Rezension war ein ganz schöner Hieb, den ich bestimmt nie vergessen werde – die ersten fünf Sterne haben mich aber genauso beeinflusst. Ein Highlight war vor ein paar Jahren, als ich für die Neobooks-Rookies ausgewählt wurde und von Neobooks bei einer Veröffentlichung (‚Séance‘) begleitet wurde. Dazu gehörte auch ein Besuch bei der Frankfurter Buchmesse (mein allererster), der sowohl nervenaufreibend als auch wunderschön war.


3. Ich habe herausgefunden, dass du auch als Genre-Springerin bezeichnet wirst. In welchen Genres bist du unterwegs und gibt es vielleicht eins, was sich dennoch als Favourit herauskristallisiert?

Das stimmt – ich beschränke mich ungern nur auf ein Genre, in dem ich schreibe. Meine Projekte sind dahingehend alle sehr unterschiedlich. Begonnen habe ich mit einer Science-Fantasy-Buchreihe (‚Old Souls‘), die sehr düster und nicht ganz einfach zu verdauen ist. Aber auch einen lesbischen Liebesroman habe ich geschrieben (‚Frostbiss‘ / ein Genre, in dem ich mich auch weiterhin austoben möchte), einen Fantasy-Krimi (‚Rehruf‘ / das im gleichen Universum wie Fuchsnacht spielt) und Séance, meinen Dark-Fantasy Roman. Man kann definitiv sagen, dass ich gerne in den vielen Unter-Genres der Fantasy schreibe, wenn auch nicht ausschließlich. Aber da ich mit Fantasy überhaupt erst angefangen habe, zu schreiben, wundert es mich nicht, dass ich immer wieder dahin zurückkehre.


4. In deinem Buch „Fuchsnacht“ dreht sich alles rund um den Jungen Emil und seine Geschichte mit den Fuchsdoppel. Es treten also Gestaltenwandler auf den Plan. Was fasziniert dich an diesen Fabelwesen so, dass du ihnen eine Geschichte gegeben hast?

Allein das Wort ‚Fabelwesen‘ finde ich schon passend – denn als ich damals ‚Rehruf‘ geschrieben habe, meinen ersten Roman in dem Tierdoppel-Universum, ging es mir gar nicht um die Gestaltwandler an sich. Stattdessen habe ich mich bei dem Buch ein wenig an dem Märchen ‚Brüderchen und Schwesterchen‘ orientiert.
Die Fuchsdoppel aus Fuchsnacht sprangen mir plötzlich im Kopf herum, als ich einen Artikel über Füchse in London gelesen habe. Aber natürlich interessieren mich auch Gestaltwandler an sich – vor allem die Art und Weise, wie sich die tierische Natur mit der des Menschen vermischt, wie die Grenzen verschwimmen, hat mich schon immer gereizt.

5. Besonders der Fuchs spielt eine eine erhebliche Rolle. Was hat es damit auf sich? Hast du ihn gewählt. Weil er vielleicht dein Lieblingstier ist oder weil seine tierischen Merkmale passend für die Geschichte waren?

Wie gesagt basiert Fuchsnacht auf meinem Interesse an den Füchsen in London. Mein Lieblingstier ist der Fuchs zwar nicht, aber ich finde, dass sowohl sein Verhalten als auch das Auftreten der Tiere in Städten eine Menge Spielfläche für mich als Autorin geboten hat. Aus Fuchsrudeln wurden in meinem Buch Fuchsdoppel-Gangs, was sich einfach ganz natürlich beim Brainstorming und Schreiben ergeben hat. Es hat auch großen Spaß gemacht, mit Fuchsmerkmalen zu spielen, so sind mir die Tiere an sich definitiv noch mehr ans Herz gewachsen.

6. Wie bist du beim Schreiben deines neuen Buches vorgegangen? Verlief alles reibungslos und so wie geplant?


Niemals! Es verläuft nie wie geplant! Ich bin leider sehr schlecht darin, einen Plot zu entwerfen, sodass ich immer und immer wieder beim Schreiben in Engpässe geraten bin. Auch wollte ich mir bei Fuchsnacht mehr Zeit nehmen als bei meinen anderen Büchern, um Emil wirklich die Entwicklung zu ermöglichen, die er verdient. Dadurch kam es zum Beispiel, dass ich große Teile bei der Überarbeitung/im Lektorat neu schreiben musste. Aber man gewöhnt sich daran und irgendwann weiß man es zu schätzen. Früher habe ich jede Überarbeitung abgrundtief gehasst – mittlerweile bin ich dankbar, wenn ich weiß, wie ich etwas neu schreiben und besser machen kann, weil das Buch es einem letzten Endes dankt.

Quelle
7. Wenn du dein neues Buchbaby in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das? Was erwartet uns?

Realitätsschmerz, Traumlast und Fuchsliebe.

8. „Fuchsnacht“ erscheint am 28. August und ist ab diesem Moment im Programm des Drachenmondverlages vertreten. Wie bist du auf diesen Verlag gekommen und wie sah deine Reaktion aus, als du erfahren hast, dass sich Astrid deiner annimmt?

Zum Drachenmond Verlag bin ich durch zwei Autorinnen gekommen, die ich schon sehr lange kenne und die mir im Laufe der Jahre persönlich ans Herz gewachsen sind (Laura Labas und Marie Graßhoff). Durch ihren lieben Zuspruch habe ich den Schritt gewagt und mich bei Astrid mit Fuchsnacht vorgestellt. Ich war natürlich begeistert, dass sie mein Buch bei sich aufnehmen wollte, ebenso wie erleichtert, weil ich immer stark mit Selbstzweifeln zu kämpfen habe. Zudem bin ich, wie oben schon mal geschrieben, ein ziemlicher Kontrollfreak – deshalb war es für mich wirklich nicht leicht, so viele Dinge aus der Hand zu geben, obwohl ich in allen Belangen Mitspracherecht besessen habe. Die gute Zusammenarbeit hat mir aber auf jeden Fall Mut gemacht und meine Berührungsängste mit Verlagen (hoffentlich auch für die Zukunft) gemindert.

9. Mit Emils Geschichte veröffentlichst du dein 9. Buch, womit du zahlreichen Charakteren Leben geschenkt hast. Gibt es eine Figur, die dir besonders viel bedeutet oder in der du dich selbst wiederfindest?

Es fällt mir wirklich schwer, da einen Favoriten zu wählen. Ich denke, am meisten am Herzen liegen mir Ruben aus ‚Old Souls‘ und Inga aus ‚Rehruf‘; ein wenig kann ich mich aber in all meinen Charakteren wiederfinden, vor allem in denen, die es sich und anderen verdammt schwer machen.

10. Wie wirkt sich dein Dasein als Autorin auf dein Privatleben aus? Wie geht dein soziales Umfeld damit um?

Ich habe das Glück, dass meine Familie mein Schreiben stets unterstützt hat, weil künstlerische und literarische Betätigung bei uns immer groß geschrieben wurde. Somit hatte ich dahingehend nie Probleme, auch wenn ich trotzdem das Gefühl habe, mich beweisen zu müssen. Ich glaube, meine Freunde finden meine Tätigkeit etwas lahm, weil sie mich auf Instagram immer nur chillen sehen. Es ist aber auch schwer, anderen begreiflich zu machen, dass Schriftstellerei eine Arbeit wie jede andere ist, selbst wenn ich meinen Alltag selbst strukturiere. Im Großen und Ganzen ist mein Umfeld auf jeden Fall verständnisvoll und auch interessiert.

11. Zum Schluss, kannst du nun dein Wort an unsere Leser richten. Was würdest du ihnen gerne sagen?

Erst mal möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr dieses Interview gelesen habt – und dann hoffe ich natürlich, dass ihr euch für Fuchsnacht interessiert und es euch begeistern kann. Für mich wird es jetzt Zeit, meine Füchse gehen zu lassen und sie in eure Leserhände abzugeben; bitte geht behutsam mit ihnen um, sie haben eine Menge durchgemacht. ♥

Quelle


Schokolade oder Gummibärchen?

Schokolade! Nein … Gummibärchen! Geht auch beides? Oder nein, ich glaube, ich mag Salziges am liebsten.

Brainstorming mit dem Laptop oder 

selbstgeschriebene Notizen?

 
In letzter Zeit greife ich lieber zum Stift als zum Laptop, das war aber früher nicht so.

 Lieber ein Filmabend oder Partys unsicher machen?

Ein Party-Filmabend mit guten Freunden, Snacks (Bier) und hysterischem Gelächter bitte.

Selber schreiben oder lesen? Vielleicht auch beides?

Beides natürlich. Das eine geht für mich nicht ohne das andere.


Strandurlaub oder hoch hinaus in die Berge?

 
Strand, immer Strand! Jegliche Art von Gewässer ist für mich wie Heimat.



 
Folge den Lichtern und finde den Fuchs!
Vom 22. bis zum 31. August wird es jeden Abend eine weitere Fuchsnacht mit einem Beitrag zur Geschichte von Julia Mayer geben.
Dabei ist in jedem Beitrag ein Licht und ein Buchstabe versteckt, der auf euch wartet!
Finde alle Beiträge auf den unterschiedlichen Blogs und füge alle Buchstaben zu einem Wort zusammen.

Schicke dann das Lösungswort an die Autorin Julia Mayer per private Nacht über FB oder an folgende Mailadresse: julia.mayer93@gmx.de!

Die Füchse welcher Stadt inspirierten die Autorin zu "Fuchsnacht"?

a)  Berlin

Bild könnte enthalten: Nacht

b)  London 

Bild könnte enthalten: Nacht


c)  Paris

 Bild könnte enthalten: Nacht


Teilnahmebedingungen:
Facebook und Blogger haben mit dem Gewinnspiel nichts zu tun.
Du bist damit einverstanden, dass dein Name, im Falle eines Gewinns, hier öffentlich genannt wird.
DU bist mindestens 18 Jahre alt oder hast das Einverständnis deiner Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Es wird nach Deutschland, Österreich und die Schweiz versendet.



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1 Kommentar:

  1. Sehr schöner Beitrag und schönes Interview ❤

    Liebe Grüße Bianca

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