Donnerstag, 21. März 2019

Was sagen meine Bücher über mich aus ... Teil 5 der Skoutz-Leserumfrage

Heute geht es endlich mit der Skoutz-Leserumfrage weiter. Nach dem heutigen Beitrag ist Halbzeit, was die 100 Fragen der Umfrage angeht, die euch mehr über mich und mein Leserverhalten verraten soll.

Im vierten Teil, den ihr gleich hier findet, ging es um die Frage, was ich lese. Beispielsweise verrate ich euch dort, von welchem Autor ich die meisten Bücher habe oder über welches Buch ich am meisten diskutiert habe. Und noch viel mehr!
Heute geht es weiter mit der Frage, was meine Bücher wohl über mich selbst aussagen. 



Das Flüstern meiner Bücher

Was ist deine allererste Leseerinnerung?
Puh, ich habe ein wahnsinnig schlechtes Gedächtnis muss ich gestehen. Ich kann mich immer nur an Harry Potter erinnern, obwohl das schon relativ spät war. Meine Mum meint, dass ich schon recht früh viele Geschichten von Cornelia Funke gelesen habe, noch vor den wilden Hühnern. Als erstes erinnere ich mich glaube ich an die Grundschule, wo ich in der 4. Klasse mit den "no Jungs"-Büchern begonnen habe.

Gibt es ein Buch, das dein Leben verändert hat? Wie heißt es?
Auch eine recht schwere Frage. Als erstes musste ich an "Das Erbe der Macht" von Andreas Suchanek denken. Denn dadurch habe ich den Verlag Greenlight Press kennengelernt und das hat mein Leben vor einem Jahr wirklich verändert, weil sie mir ein Ventil geben, meine Begeisterung rauszulassen. Dadurch habe ich eine neue Seite und neue Talente an mir entdeckt.


Gibt es eine Stelle in einem Buch, die dich immer wieder emotional berührt, obwohl du sie schon kennst?
Da fällt mir zuerst das Buch "Gut gegen Nordwind" ein. Es ist ein Buch, dass ich immer wieder lächeln lässt und mit seinen Dialogen für krasse Emotionen sorgt. Das Ende des zweiten Band dazu ist genau so ein Buch, dass einen selbst beim zehnten Mal lesen stark berührt.

Was ist deine größte Leseenttäuschung?
Das wird für mich immer "Moon Chosen" von P.C. Cast sein. Einfach weil ich von so einer bekannten Autorin mehr erwartet habe, vor allem da es ja vom einem Verlag geprüft wurde. Es hat mich ungeheuer überrascht und enttäuscht, von welcher schlechten Qualität das Buch meines Erachtens war. 

Bricht du ein Buch ab oder liest du diszipliniert bis zum Ende?
Bis vor einem Jahr habe ich tatsächlich immer diszipliniert bis zum Ende gelesen, weil ich dem Buch einfach keine Chance versagen wollte und mich auch nicht wohl dabei gefühlt habe, eine negative Meinung von dem Buch zu haben, ohne es komplett zu kennen. Aber dann ist mir eine Geschichte in die Hände gefallen, die ich einfach nicht weiterlesen konnte. Der Ausdruck und die Grammatik haben mich einfach so extrem angestrengt, dass ich es einfach nicht konnte ... Seit dem ist mir meine Zeit ehrlicherweise zu schade dafür, so gemein das in meinen Ohren auch klingt. 


Hast du ein Buch, das du besonders gerne verschenkst?
"Cyberempathy" von E.F. von Hainwald ist für mich so ein Buch! Das liegt daran, dass das Buch an sich etwas Besonderes ist. Damit ist zwar das Risiko recht hoch, dass es auch überhaupt nicht gefallen könnte, aber das ist nunmal so. Es ist wirklich eine besondere Geschichte, die sich von mir nicht so recht einordnen bzw. beschreiben lässt. Man sollte sich auf das Abenteuer einlassen, wozu ein Geschenk ja immer einen guten Anlass gibt.

Nenne einen  deiner Ansicht nach besonders gelungenen ersten Satz.
Damit kann ich ehrlicherweise nicht dienen. Ich kann mir besondere Stellen überhaupt nicht merken und habe ehrlicherweise auch gar keinen Sinn dafür. Ich lebe die Geschichten für die Moment und das oft auch immer wieder, aber darüber hinaus wird es schwer :)

Gibt es ein Werk, das du seit Jahren immer wieder in Angriff nimmst, aber immer wieder daran scheiterst?
Nicht, dass ich wüsste. Normalerweise ist es unwiderruflich, wenn das Gefühl mit dem Buch nicht stimmt. Ich gebe durchaus eine zweite und dritte Chance, aber nur in den seltensten Fällen funktioniert es dann. Es hat oftmals einen Grund, warum ich an der Geschichte beim ersten Mal scheitere. 

Du lernst jemand nettes kennen, der von sich sagt "überhaupt nicht zu lesen"- Wie reagierst du?
Einige meiner Freunde lesen nicht. Nur die wenigsten lesen gerne und dann auch nicht unbedingt so in dem Maße wie ich. Von daher ist das für mich vollkommen in Ordnung. Jeder hat andere Hobbys. Das wichtigste für mich ist lediglich, dass die neue Bekanntschaft meine Leidenschaft fürs Lesen trotzdem akzeptiert.

Du Betritts erstmals eine fremde Wohnung. Wie lange dauert es, bis man dich mit schräggelegtem Kopf vor dem Bücherregal im Wohnzimmer findet?
5 Minuten? 10 Minuten? So ungefähr wäre die richtige Antwort. Bücher sind halt etwas Anziehendes und Faszinierendes. Außerdem verrät es einiges über den Wohnungsbesitzer würde ich sagen ;)

©Pixabay (Quelle)




Alle Fragen für euch!

Was ist deine allererste Leseerinnerung?
Gibt es ein Buch, das dein Leben verändert hat? Wie heißt es?
Gibt es eine Stelle in einem Buch, die dich immer wieder emotional berührt, obwohl du sie schon kennst? (z.B. zum Weinen oder zum Lachen bringt)?
Was ist deine größte Leseenttäuschung?
Brichst du ein Buch ab oder liest du diszipliniert bis zum Ende?
Hast Du ein Buch, das Du besonders gerne verschenkst?
Nenne einen Deiner Ansicht nach besonders gelungenen ersten Satz (es muss kein Lieblingsbuch sein) eines Buches!
Gibt es ein Werk, das Du seit Jahren immer wieder in Angriff nimmst, aber immer wieder daran scheiterst?
Du lernst jemand Nettes kennen, der von sich sagt, “überhaupt nicht zu lesen”. Wie reagierst Du?
Du betrittst erstmals eine fremde Wohnung. Wie lange dauert es, bis man Dich mit schräggelegtem Kopf vor dem Bücherregal im Wohnzimmer findet?



Den kompletten Fragebogen gibt es gleich hier bei Skoutz.

Beantwortet doch ein paar der Fragen selbst in den Kommentaren? Liest eure Familie gern oder seid ihr da eher ein Unikat?


Eure Ann-Sophie


Kommentare:

  1. Hallo liebe Ann-Sophie,

    ich als nur Leserin..bin ja keine Bloggerin gebe jedem Buch eine Chance bis zur letzten Seite...auch wenn es möglicherweise mal nicht so toll ist.

    Aber in dieser Richtung gibt es auch nur ganz wenige....bei denen ich wirklich Probleme habe/hatte...

    Ich empfinde, dass nur als fair und anständig, aber das ist nur meine, persönliche Meinung.

    Meistens vertraue ich ohnehin auf das gute Gespür von Euch Bloggern, wenn ich mir einen, neuen Roman in meinem Buchladen kaufen möchte...

    Um Deine Frage zu beantworten ich bin in meiner Familie eigentlich kein Unikat...Opa und Oma, Tante lesen sehr viel und meine Männer sind Gelegenheitsleser...grins...

    Deshalb freue ich mich immer über jeden Tipp für Bücher, die auch Männern gefallen könnte.....

    LG..Karin...

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    1. Reading is like taking a journey4. April 2019 um 15:04

      Hey Karin,
      das freut mich riesig für dich, dass einige in deiner Familie lesen. Da kann man sich sicher auch super drüber unterhalten und austauschen.
      Was ich Männern auf jeden Fall empfehlen kann, sind die Bücher von Andreas Suchanek im Bereich Krimi, Fantasy & Science Fiction.

      Aber es freut mich wirklich sehr, dass du mir dein Vertrauen schenkst :) Ich hoffe, ich enttäusche das nicht :)

      LG Ann-Sophie

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